Der Einbau von Türen gehört zu den wichtigsten Faktoren, die für die einwandfreie, einfache und langfristige Nutzung entscheidend sind. Bei falsch durchgeführter Montage ist mit der Beschädigung bzw. Zerstörung der Türelemente zu rechnen. Das führt zu den Unbequemlichkeiten bei der Nutzung. Aus diesem Grund ist der Einbau den erfahrenen Fachkräften zu überlassen, die bei der Durchführung der Arbeitsaufgaben alle Regeln der Baukunst beachten.
ALLGEIMENE EINBAUBEDINGUNGEN
Bevor die Türen gesetzt werden, ist es zu prüfen, ob die Türzarge der Öffnung an das Mauerwerk angepasst ist und das ein Freiraum im Umfang von 10-20 mm im Bereich je Zargenseite gesichert ist. Wenn das Spiel zu groß ist und seine Höhe den Wert von 30 mm überschreitet, ist die Gewährleistung einer ausreichend dauerhaften Türbefestigung in dem Mauerwerk nicht möglich. Der Einbau ist in der folgenden Reihenfolge durchzuführen:
- Um die Türen zu öffnen, sind die asymmetrischen Patenteinlagen 31/46 einzusetzen, mit denen man die Türschlösser entsperren darf.
- Die Klinke mit dem Abstand von 92 mm (Klinke mit Bewegung 45° nach oben) einbauen.
- Zum Einbau der Türen wird von dem Hersteller der PU-Schaum empfohlen
- Die Türen in die Türöffnung im Mauerwerk setzen, mit den Keilen die Zarge beiderseits in der Nähe von den Ecken umschließen.
- Die Türsturzhöhe der Zarge prüfen und mit dem Lot die lotsenkrechten Elemente der Zarge.
- Den Zargensturz auf die rechte Höhe und die vertikalen Elemente der Zarge auf die lotgerechte Stellung prüfen
- Wurde die Zarge richtig gesetzt, sind ihre Diagonalen gleich a = b.
- Vor dem Einbau sind sowohl die Außen- als auch die Innenflächen der Türen mit dem Malerband zu schützen
- Vor dem Auftragen des Schaums, den Flügel öffnen und zwei Querriegel innen an der Zarge einsetzen. Die Zargen mit den Dübeln befestigen, dabei darauf achten, dass die Montagelöcher für Dübel mit der Zarge (der Mauer) integriert sein müssen.
- Den Schaum so einspritzen, dass er nach dem Ausdehnen aus der Zarge nicht heraustritt. Dabei ist zu beachten, dass die Spalte zwischen der Mauer und der Zarge maximal 20 mm beträgt.
- Nachdem der Schaum steif wird, sind die Querriegel gemäß der Anleitung des Hersteller zu entfernen.
- Bis zum Austrocknen des Schaums warten, und eine übermäßige Menge mit dem Messer abschneiden, jetzt ist die Bearbeitung möglich, wobei zu beachten ist, dass es gegen Verschmutzung zu sichern ist.
- Die Türen sollten so montiert werden, dass sie vor den Niederschlägen geschützt sind, sie sollten auf jeden Fall eine Überdachung haben, die sie vor dem unmittelbaren Kontakt mit Wasser schützt.
- Die Vorhallen/Dielen und Flure müssen eine wirksame Lüftung besitzen, sowie auch eine entsprechende Temperatur, im Minimum + 8 o haben, die die Verflüssigung von Feuchtigkeit auf der Tür verhindert. (Zimmertemperatur + 21 o)
- Die Tür besitzt eine geadelte Schicht, deswegen sollten sie nach den Mauer-, Putz- und Bodenbelag-/Fliesenarbeiten montiert werden, in dem Moment, wenn das Gebäude schon trocken gelegt wurde. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht 60 % bei einer Temperatur von + 21 o überscheiten.
- Nicht akzeptabel ist die Lagerung von in der Folie verpackter Tür an den sonnigen Stellen und die Lagerung der Tür in der unmittelbaren Nachbarschaft von Energiewärmequellen.
- Es wird empfohlen die Türen in dunklen Farben auf der Nordseite zu installieren. Die dunkle Farbe absorbiert schnell die Wärme, was den Abfluss von dem Harz verursachen kann sowie eine strukturelle Holzspaltung als auch die durch die Zeit beeinflusste Verformungen.
- Auf der sonnigen Seite und dort, wo es keine Möglichkeit gibt zu einer vollen Verdunklung, wird es empfohlen die Türmontage in den hellen Farben vorzunehmen.
- Um die Lackschicht im guten Zustand zu halten, sollte die Oberfläche mit den Pflegemitteln, die für die Türen und Fenster geeignet sind, bearbeitet werden.
- Die Türeb besitzen die regulierbaren Scharniere, die die Regulierung des Freiraums zwischen der Türzarge und dem Fliegel mit dem Nimbusschlüssel ermöglichen. Mindestens ein Mal im Jahr sollten die Scharniere eingeölt werden.
- Wegen der Klimazone, in der wir leben, arbeiten die Außentüren. Es können die periodische Flügelverformungen entstehen, und in den Extremfällen kann es zur Neigung von bis zu 5 mm kommen. Die Neigung wird durch die Dichtung ausgeglichen, die auf dem ganzen Umkreis der Tür montiert ist.
- Die Türzarge ist mit dem Leisten-Hakenschloss ausgestattet. Die Türzarge ist mit zwei Arten von regulierbarem Haken/Zugschienen ausgestattet, mit denen die Leichtigkeit bei dem Öffnen und Schließen der Tür reguliert wird:
- Mittlerer (mittlere Zugschiene/Haken wird durch die Einschiebung oder das Vorschieben der blockierenden Klappe von der Schlosszunge reguliert)
- Becherhaken (unterer, oberer). Die Positionierung von Becherhaken wird durch die Rotation um 180o in der vertikalen Ebene reguliert.
- die Bewegung der Klinke nach oben – das Vorschieben der Haken,
- die Bewegung der Klinke nach unten – das Entriegeln von Haken
- Vor der Montage des Türfliegels auf die Türzarge sollte man die Scharniere sauber machen und sie mit Schmiermittel einfetten ŁT 4 oder WD-40.
